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Meine Fragen an mich selbst

**2 
Themenersteller4.001 Beiträge
Mann
**2 Themenersteller4.001 Beiträge Mann

Meine Fragen an mich selbst
...oder:
Was Tun und wie?

Wie?
  • ...beginnt man neu?
  • ...verzeiht man sich selbt?
  • ...nimmt man sich selbst an als das was und wer man ist?
  • ...findet diese Erkenntniss was und wer man ist?
  • ...hört man auf sich selbst etwas vorzumachen?
  • ...sich selbst anzulügen?
  • ...all das hinter sich zu lassen?
  • ...sich zufrieden geben, was man ist?


das...sind meine Fragen

Wer hatte einst Mal die Selben und wie gingt ihr damit um?
*********1966 
132 Beiträge
Mann
*********1966 132 Beiträge Mann

Ich denke
das sind so Fragen die einem im Leben immer wieder mal begegnen und einem einen Kopf bereiten.
Das Umgehen damit hängt bei mir sehr von der Tagesform ab. An einem schlechten Tag nehme ich die mir sehr zu Herzen und dann ziehen die mich noch mehr runter weil ich sie dann bei mir als wahrheit annehme und denke das se so ist und ich es nicht ändern kann.
Habe ich einen guten Tag lasse ich die erst gar nicht an mich ran weil ich dann mir sage das es nicht so ist oder das ich die schon zu meinem Vorteil löse.
****nah 
34.000 Beiträge
Frau
****nah 34.000 Beiträge Frau

geht mir da wie Onkel_Tom1966
manche Tage sind so
andere wieder anders
sich an den Tagen mit diesen Fragen zu beschäftigen kann gut sein, muß es aber auch nicht, dann lohnt Ablenkung, sich selbst Gutes tun und Abstand gewinnen
**2 
Themenersteller4.001 Beiträge
Mann
**2 Themenersteller4.001 Beiträge Mann

Abstand.
Der, den ich mir gönnte und gab, brachte mich erst zu den Fragen die ich da formulierte.

Ablenken?
Möchte ich nicht - das wäre gleichbedeutend mit Verdrängen - ich möchte gerne diese Punkte "vom Tisch" haben - da ich merke, ich komme stets wieder genau dazu zurück - im Kreis gehend ... egal wie aufregend so manche Ablenkung auch sein mag.

Und nein, ich erwarte hier keine Küchenrezepte und Lösungsvorschläge im Stile
mach dies, dann passiert jenes

Ich formuliere nur meine Gedanken und... interessanter Weise hat das Posten hier etwas von
in die Realität hochholen.
Es ist formuliert und nicht nur gedacht.
Es ist manifest, da es hier geschrieben steht.

*g*
****nah 
34.000 Beiträge
Frau
****nah 34.000 Beiträge Frau

ich meinte auch Ablenkung nicht als "Verdeckung" oder Abschieben
wie du selbst erkannt hast
dieses hier aufschreiben (was eine Ablenkung aus dem Gedankenwirrwarr ist !!!)
ist dir eine Hilfe
**2 
Themenersteller4.001 Beiträge
Mann
**2 Themenersteller4.001 Beiträge Mann

Ist sie - war sie
mal mehr, mal weniger
mal auch mit sehr brauchbaren worten gespiegelt

wirrwarr?
ich denke mittlerweile ent-wirrwarrt es sich stets

Kernfrage an Prio 1 bei mir

wie...verzeiht man sich selbst?

Ich bin wütend auf mich
Ich schäme mich
Ich befinde es nicht beispielhaft, wie ich mich verhielt
Ich darf sowas nie wieder SO machen, denn ich möchte keine Widerholung des Geschehenen erleben

Wie beim Stricken - die erste Masche muss gelingen, damit die anderen was werden...
Oder?
*********1966 
132 Beiträge
Mann
*********1966 132 Beiträge Mann

Das erste ist wohl die Akzeptanz das es eben so war. Erst wenn du es akzeptierst kannst du dir auch verzeihen.
****nah 
34.000 Beiträge
Frau
****nah 34.000 Beiträge Frau

nööö
beim Stricken kann ich alles wieder öffnen und es ist, wie nix vorher gewesen

bei mir, bei meinem Gegenpart muß ich mich öffnen und dadurch bin ich verletzbar
und warum
akzeptierst du das Vorher nicht als einen Teil deines Lebens
warum stellst du das Tun und Handeln so dicht
*sorry* ich kann und will meine Fehler auch manchmal nicht wahr haben, sie sind aber ein Teil meines Lebens
sie machen mich aus, so bin ich zu dem was und wie ich bin geworden
**2 
Themenersteller4.001 Beiträge
Mann
**2 Themenersteller4.001 Beiträge Mann

Okay ...ich kenne mich bei Handarbeiten nicht so aus *schaem*


Leahnah
akzeptierst du das Vorher nicht als einen Teil deines Lebens

Doch.
Sonst würd ich mir keine Gedanken machen.

Ich möchte etwas vollends abgeschlossen sehen um dann mein Leben weiter zu leben und diesmal nicht so gehandelt zu haben, wie geschehen - ich sagte ja':

denn ich möchte keine Widerholung des Geschehenen erleben

Leahnah
warum stellst du das Tun und Handeln so dicht

Dicht? ...das habe ich nun nicht verstanden.

Leahnah
ich kann und will meine Fehler auch manchmal nicht wahr haben, sie sind aber ein Teil meines Lebens
sie machen mich aus, so bin ich zu dem was und wie ich bin geworden

Meine mich doch ebenso.
Dennoch bin ich mit vielem nicht einverstanden und möchte nicht stets die Selben erneut machen um mich immer wieder in der eigenen Falle wiederzufinden und zu jammern...ach hätte ich doch, ach wieso habe ich.

Ich empfinde einen inneren Drang...stark,unbändig... einen Kreis in dem ich herumtappse...zu durchbrechen.

Es fällt mir nur partiell leicht - andererseits immerns schwer ... und bringt mich zu den Knoten, die ich auflösen möchte ... die, die ich im EP formulierte.
****nah 
34.000 Beiträge
Frau
****nah 34.000 Beiträge Frau

dicht stellen
= du befindest dich innerhalb dessen
sie sind dein Kreis, in dem du einerseits deine "Geborgenheit" gewesenen Tuns findest und dich auch *taetschel* im Selbstmodus befindest
die andererseits auch wie eine Mauer die Sicht auf neue Aktio
tritt dir in den Hintern und sei einfach ein Mann mit Fehlern, Fehlentscheidungen und stolz drauf dieses erkannt zu haben und daraus zu lernen anderes anders machen zu wollen
********er61 
Gruppen-Mod711 Beiträge
Mann
********er61 Gruppen-Mod711 Beiträge Mann

Hi MK2

Wie?
...beginnt man neu?

Garnicht. Das Leben geht weiter. Du lebst die Fortsetzung Deines vorherigen Lebens. Was neu sein könnte, sind die von Dir erkannten Fehler, die Du NICHT mehr begehst.


...verzeiht man sich selbt?

Braucht man das? Ich denke das Verzeihen ist schon in der Selbsterkenntnis enthalten. Das musst Du nur noch leben.


...nimmt man sich selbst an als das was und wer man ist?

Jeden Tag aufs neue zB beim Blick in den Spiegel, beim reflektieren des eigenen Handelns, bei blicken auf Deine "Vor- und Nachteile". Mach Dir mal bewusst wievielen Menschen Du bewusst und unbewusst gutes tust. Und dann wirf in die andere Waagschale die negativen, die aus eigenem, bösen Antrieb kommen.
Fehler, Fehlverhalten die wir versehentlich machen würde ICH außen vor halten.

...findet diese Erkenntniss was und wer man ist?

schreib auf was Du bist und machst. Definiert man sich nicht aus dem Interagieren mit anderen Menschen - egal in welcher Form?

...hört man auf sich selbst etwas vorzumachen?

reflektieren!

...sich selbst anzulügen?

reflektieren


...all das hinter sich zu lassen?

Ein Buch schreiben und viel reden...


...sich zufrieden geben, was man ist?

sterben - hätte ich jetzt fast geschrieben.
Aber genau genommen ist es das Wesen von uns Menschen stets nach mehr zu streben. Man kann immer noch besser werden in dem wie man mit anderen Menschen umgeht, wie man sich liebt, wie man andere Menschen liebt.



Wer hatte einst Mal die Selben und wie gingt ihr damit um?

die Zeit heilt viele Wunden. Manche verblassen zum dejavu, manche kommen immer mal wieder hoch.
Lebe gut, sei positiv zu Menschen ohne Dich selbst aufzugeben. Tu anderen Menschen Gutes wenn Du Energie übrig hast. Solches Handeln nährt uns. Nicht verzagen, Rom wurde auch nicht an einem Tag erbaut.

Gruß Lovehunter
********herz 
491 Beiträge
Frau
********herz 491 Beiträge Frau

Ich musste in den letzen Jahren viele Dinge, die mir bis dahin alles bedeutet haben, loslassen. Einen geliebten Partner, ein langjähriges Zuhause, umzugsbedingt viele Dinge, die mich mein Leben lang begleitet haben, für die aber kein Platz mehr war. Das war ein schmerzhafter, trauriger, unbequemer und sehr anstrengender Weg, auf dem mich genau die Fragen, die dich auch bewegen, beschäftigt haben.

Diese Zeilen von Rilke, die ich damals entdeckt habe, haben es mir ziemlich gut beschrieben:

... ich möchte Sie, so gut ich es kann, bitten, lieber Herr, Geduld zu haben gegen alles Ungelöste in Ihrem Herzen und zu versuchen, die Fragen selbst liebzuhaben wie verschlossene Stuben und wie Bücher, die in einer sehr fremden Sprache geschrieben sind. Forschen Sie jetzt nicht nach den Antworten, die Ihnen nicht gegeben werden können, weil Sie sie nicht leben könnten. Und es handelt sich darum, alles zu leben. Leben Sie jetzt die Fragen. Vielleicht leben Sie dann allmählich, ohne es zu merken, eines fernen Tages in die Antwort hinein.
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Es war eine natürliche Konsequenz aus mir selber, aus allem, was mir zugestoßen ist. Es war der logische Abschluss einer ganz wichtigen Lernerfahrung, von der ich gespürt habe, dass ich sie jetzt, in diesem Lebensabschnitt, machen muss und mich nicht mehr drücken kann. Ich habe vieles sortiert, innerlich und äußerlich, und dabei auch durchaus viele meiner Wunschvorstellungen, Erwartungen und Träume losgelassen.

Vor dem Loslassen kam das Zulassen. Und ich habe zugelassen: mein Herz geöffnet und die Deckung verlassen, Schmerz ertragen, Wut gespürt, Fehler eingestanden und viele, viele Tränen geweint. Das liest sich jetzt so locker, war es aber sicherlich nicht, im Gegenteil. Es war mühselig, langwierig und schrecklich traurig.

Aber ich war stets bereit für Veränderung, wollte vieles anders machen, wenn möglich sogar besser. Und doch: bei allen Höhen und Tiefen zeigte sich unaufhörlich immer wieder mein ganz persönliches Muster.

Es sind elementare Werte und Ideale, die mich zu der Person machen, die ich bin: Treue, Loyalität, Achtsamkeit und ganz viel Herz und Liebe. Dafür brauche ich mich nicht schämen, wie ich es früher so oft getan habe. Ich bin so, und es ist okay. Auch das ist Loslassen: einen realistischen, ehrlichen Blick auf sich selber gewinnen und Abschied nehmen von oft überzogenen und strengen Ansprüchen an sich selber.

Ich kann niemanden zwingen, so zu sein oder sich so zu verhalten, wie ich es möchte. Ich kann meine Kraft und Stärke nur da beweisen, wo sie hingehört: in meinem eigenen Leben. Ich habe auch meine Niederlagen akzeptiert. Scheitern bedeutet lernen. Es macht mich heute zwar immer noch ab und an traurig. Aber das darf es auch. Loslassen heißt nicht vergessen oder verdrängen, sondern akzeptieren.

Alles fließt, und ich überlasse mich diesem Gefühl mit Vertrauen und Mut. Die Fragen, die am Anfang dieser Entwicklung standen, stelle ich mir mittlerweile nicht mehr: ich bin wirklich in die Antworten hinein gewachsten. Also - weiter geht's ...